Die süße Herkunft der Schokolade
Wussten Sie, dass die Majas und die Azteken die ersten waren, die Schokolade gezüchtet und gegessen haben? Bis vor 1000 Jahren n. Chr. wurde die Kakaobohne als Arztneimittel verwendet. Die Azteken glaubten, dass das Trinken von Schokolade, einer bitteren, aus fermentierten Kakaobohnen gewonnen Flüssigkeit, ihnen mehr Weisheit, Verständnis und Energie geben würde. Der Genuss von Schokolade war nur den regierenden Oberklassen vorenthalten.
Wissenschaftlich betrachtet
Die aus Kakao gewonnene Butter enthält Triglycerin, das bei 23,8 °C weich wird und bei 36,1 °C schmilzt. Es ist ein hoch gesättigtes Fett, das vorwiegend aus Stearinsäure besteht, das es unter den Lebensmitteln am meisten in der Schokolade gibt. Die Leber wandelt die Stearinsäure sehr schnell in Opeinsäure um, also eine mono-ungesättigte Säure, die das Cholesterin weder steigen nich sinken lässt. Schokolade enthält auch Koffein, jedoch nur in geringen Mengen. Schokolade begünstigt keine Aknebildung hervor. Sie enthält ein Protein, das die Entwicklung von Bakterien in den Zähnen hemmt. Da die Schokolade bei Körpertemperatur schmilzt, haften dieses Naschmittel und das darin enthaltene Zucker auch nicht an den Zähnen. Neueste Untersuchungen zeigen, dass Schokolade ein Mittel gegen Krebs ist.
Warum mögen wir Schokolade?
Das Schönste an der Schokolade, das nämlich bei ihrem Verzehr beu uns ein Glücksgefühl erzeugt wird, ist der hohen Konzentration an Phenylethylamin zu verdanken, das auch chemisch im Gehirn produziert wird, wenn wir verliebt sind.
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